Apfelessig

Apfelessig wird aus dem Saft und den Pressrückständen frischer Äpfel gewonnen, die zunächst unter Luftabschluss mit Hefen alkoholisch zu Most vergoren, dann später unter Luftzutritt durch Essigsäure produzierende Bakterien zu Essig vergoren werden.

Inhaltsstoffe von Apfelessig:

Vitamine: A, B, C, E

Mineralien: Chlorid, Eisen, Fluor, Calzium, Kalium, Kupfer, Magnesium, Natrium, Phosphor, Silizium

Ballaststoff: Pektin

Apfelessig ist hinsichtlich fast aller seiner Inhaltsstoffe seinen Vorprodukten Apfelsaft und frischer Äpfel gleich oder ist daran (wie bei den Vitaminen) deutlich ärmer, nur der Gehalt an (Essig-)Säuren und einigen aus den Essigbakterien stammenden Aminosäuren liegt höher.

Wirkung:

Seine von Apfelsaft unterschiedliche Wirkung liegt in seinem Säuregehalt und damit können seine Wirkungen so erklärt werden:

Apfelessig als feuchter Umschlag:

- Abschwellend bei Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen, sonstigen Schwellungen

- Fiebersenkend

- Juckreizstillend bei bestimmten Quallen und Insektenstichen

- Pilzhemmend

Apfelessig im Fußbad:

- Kaltes Fußbad: bei Krampfaderbeschwerden, müden Beinen

- Warmes Fußbad: bei Durchblutungsstörungen der Beine

Apfelessig als Gesundheitsgetränk:

- Durch seinen vergleichbaren Gehalt an Spurenelementen ist der Apfelessig dem Apfelsaft bezüglich des Vitamingehalte unterlegen. Auch die leicht abführende und darmregulierende Wirkung ist vom Apfelsaft gut bekannt.

- Der Apfelessig schafft durch seine Säure ein pilzfeindliches Milieu (die Säure löst jedoch auch den Zahnschmelz auf).

Apfelessig als Haarkur:

- Macht das Haar leichter kämmbar, sodass z.B. Läuse und Nissen besser entfernt werden können.

Insgesamt ist Apfelessig sehr zu empfehlen, weil er dazu benutzt wird, die wirksamen und guten Naturheilmethoden wie Umschläge, Wickel, Fußbäder, Trinkkuren, wieder beliebter zu machen und zu verbreiten. Die Beschäftigung mit Apfelessig richtet die Gedanken auch auf eine gesunde Ernährung mit Frischkost und unverfälschter Nahrung. Seine Nebenwirkungen (bzgl. Zahnschmelz) sind eher als harmlos zu betrachten.